Eine Woche lang treffen sich die besten Kopfrechner der Welt im Rahmen des „Wissenschaftssommers“ in Leipzig, der morgen, am 4. Juli zu Ende geht. Der Sieger steht aber jetzt schon fest: Die Weltmeisterschaft im Kopfrechnen gewann am vergangenen Dienstag, den 1. Juli der 28-jährige Alberto Coto aus Spanien. Die 28 Teilnehmer aus zwölf Ländern hatten verschiedene Kopfrechenaufgaben zu bewältigen: In insgesamt sechs Kategorien waren Aufgaben zu lösen. Dazu gehörten zehn Multiplikationen zweier achtstelliger Zahlen, zehn Additionen von zehn zehnstelligen Zahlen und das Wurzelziehen aus zehn sechsstelligen Zahlen, wobei bis auf die fünfte Nachkommastelle genau gerechnet werden musste (Zeit für jeden Bereich: zehn Minuten). Auch so genanntes Kalenderrechnen stand auf dem Programm: Zu 55 Datumsangaben musste blitzschnell der zugehörige Wochentag berechnet werden. Für diese Aufgabe waren 15 Minuten veranschlagt. Zum Abschluss gab es noch Überraschungsaufgaben, auf die sich kein Teilnehmer hatte vorbereiten können: 34-mal mussten die Teilnehmer Aufgaben, in denen Multiplikation und Subtraktion kombiniert waren, lösen. Abschließend sollten 21-mal Durchschnitte von jeweils vier Zeitangaben berechnet werden, die in der Form Stunde, Minute, Sekunde gegeben waren.
Freitag, 4. Juli 2008
- Eine Woche lang treffen sich die besten Kopfrechner der Welt im Rahmen des „Wissenschaftssommers“ in Leipzig, der morgen, am 4. Juli zu Ende geht. Der Sieger steht aber jetzt schon fest: Die Weltmeisterschaft im Kopfrechnen gewann am vergangenen Dienstag, den 1. Juli der 28-jährige Alberto Coto aus Spanien.
- UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon begrüßte in seiner Erklärung zum 40. Jahrestag des Atomwaffensperrvertrags die jüngste Interessenbelebung an einer atomwaffenfreien Welt und spielte damit möglicherweise auf Äußerungen von Barack Obama und John McCain im US-Präsidentschaftswahlkampf an.
- Die Firma EcoCraft Automotive GmbH&Co. KG wird auf der IAA Nutzfahrzeuge in Hannover vom 25. September bis zum 2. Oktober 2008 einen Elektro-Kleinlaster vorstellen. Dies ist der firmeneigenen Internetseite des Unternehmens zu entnehmen.
- Der Automobilkonzern Honda hat sich im internationalen Wettrennen um den besten alternativen Antrieb zum reinen Verbrennungsmotor für Autos eindeutig positioniert. Die Manager des Konzerns setzen auf das Brennstoffzellenauto. Deutlich wird dies bei einer Äußerung des Konzernchefs Takeo Fukui, die er am Mittwoch, den 2. Juli in Tokio tätigte.
Donnerstag, 3. Juli 2008
- In einer spektakulären und unblutigen Aktion ist es dem kolumbianischen Militär in der Provinz Guaviare im Süden des Landes gelungen, die seit sechs Jahren von Rebellen der FARC in Kolumbien gefangen gehaltene ehemalige Präsidentschaftskandidatin kolumbianisch-französischer Herkunft, Íngrid Betancourt, zu befreien. Mit ihr wurden noch 14 weitere Geiseln befreit, darunter drei US-Bürger sowie elf Kolumbianer.
- Die Europameisterin Meredith Michaels-Beerbaum setzte am 1. Juli beim CHIO-Reitturnier in Aachen ihre Siegesserie fort. Auf dem Pferd „Checkmate“ gewann sie vor Roger-Yves Bost eine der wichtigsten Prüfungen.
- In einer Einrichtung zum betreuten Wohnen der Caritas in Marl kam es am Mittwoch, den 2. Juli zu einer Geiselnahme durch einen psychisch kranken Straftäter, der einen Großeinsatz von Spezialeinheiten der Polizei auslöste.
- Anlässlich des internationalen Anti-Drogen-Tages ist am Donnerstag die sechste Auflage des Buches „Stationen einer Wiedergeburt – Sucht als Chance“ des Autors, Wirtschaftskriminalisten und Politikers Uwe Dolata im Mankau Verlag erschienen.
Mittwoch, 2. Juli 2008
- Am 11. Juli 2008 geht es los: Dann beginnt der Bau des Terminals für den Flughafen Berlin Brandenburg International (BBI) in Berlin. Die Inbetriebnahme ist für November 2011 vorgesehen. Die Mitteilung kam von einem Vertreter der Flughafengesellschaft Flughafen Berlin-Schönefeld GmbH am Mittwoch, den 2. Juli bei einem Rundgang über die Baustelle.
- Die FIA hat am 25. Juni den provisorischen Rennkalender für die Formel 1 im Jahr 2009 vorgestellt. In der Saison 2009 sollen 19 Weltmeisterschaftsläufe stattfinden.
- Das US-amerikanische Unternehmen Tesla Motors will seine Limousine „Sedan“ in Kalifornien produzieren lassen. Der US-Bundesstaat hat ein Programm aufgelegt, das Hersteller von Null-Emissions-Autos von der Steuerzahlung auf Fahrzeuge und Maschinen befreit. Die Beschäftigten erhalten außerdem eine Förderung für Fortbildungsmaßnahmen.
- Das Bundeskartellamt hat eine Übernahme der Discounterkette Plus durch Edeka genehmigt. „Wir freuen uns, dass wir die Bedenken des Kartellamtes ausräumen konnten und es grünes Licht für mehr Wettbewerb im deutschen Discount gibt“, sagte Markus Mosa, Vorstandssprecher der Edeka AG.
- Der mongolische Präsident Nambaryn Enchbajar hat heute – zum ersten Mal in der Geschichte des Landes – einen auf vier Tage begrenzten Ausnahmezustand über das Land verhängt. Gewalttätige Ausschreitungen in der Hauptstadt der Mongolei, Ulaanbaatar, haben in den letzten Tagen bereits fünf Tote und über 300 Verletzte gefordert.
- Die Ökologisch-Demokratische Partei (ödp) hielt am Samstag, den 28. Juni in München ihren Landesparteitag ab. Der seit 1991 amtierende Landesvorsitzende Bernhard Suttner (59) wurde mit 99,5 Prozent der Delegiertenstimmen zum Spitzenkandidaten für die Landtagswahl am 28. September dieses Jahres gewählt.
- Am Sonntag, den 29. Juni wurde im Wiener Ernst-Happel-Stadion das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft 2008 ausgetragen. Vor 51.428 Zuschauern verlor Deutschland gegen Spanien mit 0:1. Fernando Torres schoss in der 33. Minute Spanien zum Europameister.
- Das Verbotsverfahren gegen die Regierungspartei des amtierenden türkischen Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdoğan, Partei für Gerechtigkeit und Aufschwung (AKP), droht die Türkei in eine schwere Verfassungskrise zu stürzen.
- Die A-Klasse von Daimler soll ab dem Jahr 2010 mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren ausgestattet werden. Als Lieferant für die Energiespeicher ist das US-amerikanische Startup-Unternehmen Tesla Motors im Gespräch, das mit seinem Modell Tesla Roadster für großes Aufsehen in der Fachwelt gesorgt hatte.
- Die A1GP-Serie, eine Motorsportveranstaltungsreihe, startet am 21. September 2008 in Mugello in ihre vierte Saison. Die Rennserie umfasst elf Rennen in Staaten aus allen fünf Kontinenten und wird auf dem Stadtkurs in Jakarta sowie auf der neuen Strecke in der Algarve ihre Premiere feiern.
- Hamburgs ehemaliger Justizsenator Roger Kusch hat nach eigenen Angaben am Samstag, den 28. Juni, bei einer 79-jährigen Rentnerin aus Würzburg Sterbehilfe geleistet. Dies gab er am Montag, 30. Juni auf einer Pressekonferenz bekannt, auf der er auch ein Video der Getöteten präsentierte.
Dienstag, 1. Juli 2008
- Der öffentlich rechtliche Sender ARTE wird ab heute sein deutschsprachiges Programm hochauflösend über Satellit ausstrahlen. Arte HD wird unverschlüsselt zu empfangen sein und folgende Parameter haben: ASTRA 19,2° Ost, Frequenz 11.362 MHz, horizontale Polarisation, Symbolrate: 22.000, FEC 2/3, Modulation: DVB-S2.
- Der Autohersteller Subaru will auf dem G8-Gipfel in Hokkaido, der vom 7. bis 9. Juli stattfindet, den Prototyp eines Elektroautos vorstellen. Das Gefährt nennt sich „Stella Concept“ und ist mit Lithium-Ionen-Akkumulatoren ausgerüstet.
- Der nationale Beitrag Deutschlands für die Finanzierung der Europäischen Union (EU) im Jahr 2007 betrug 18,6 Milliarden Euro. Dies bedeutet eine Steigerung um eine Milliarde. Ausgenommen sind Zolleinnahmen und ähnliche Erlöse.
- Die Regierung Neuseelands zahlt rund 270 Millionen Euro Entschädigung wegen zahlreicher von ihr begangener Vertragsbrüche, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts zu Landenteignungen geführt haben.
- Die 21-jährige Studentin Tanja Gräff aus Korlingen wird seit Donnerstag, den 7. Juni 2007 vermisst. Sie hatte am Mittwochabend des 6. Juni 2007 das Sommerfest der Fachhochschule Trier besucht. Am nächsten Morgen gegen 3.50 Uhr war sie dort von Kommilitonen zum letzten Mal gesehen worden.
Montag, 30. Juni 2008
- „Jeder Dritte glaubt nicht mehr daran, dass die Politik in der Lage ist, Probleme zu lösen.“ Das ist die zentrale Aussage einer Studie, die von der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Auftrag gegeben worden war und heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurde.
- Nach dem Rennen auf dem EuroSpeedway Lausitz machte die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM) wegen der Fußball-Europameisterschaft 2008 eine kleine Pause. Vom Freitag dem 27. Juni bis Sonntag den 29. Juni fuhren die Fahrer der DTM auf dem Stadtkurs Norisring in Nürnberg ihren fünften Saison-Lauf aus.
Sonntag, 29. Juni 2008
- „Wir haben überwältigend gewonnen“, verkündete der amtierende Staatspräsident Simbabwes, Robert Mugabe, am Sonntag im staatlichen Fernsehen, nachdem erste Teilergebnisse der Stichwahl vom vergangenen Freitag vorliegen sollen. Die Stichwahl in Simbabwe um das Amt des Präsidenten war von führenden Politikern der Europäischen Union und der Vereinigten Staaten als „Farce“ bezeichnet worden.
- Am Samstag, den 28. Juni, fand in Berlin der 30. Christopher-Street-Day (CSD) unter dem Motto „Hass du was dagegen“? statt. Am diesem Tag ziehen wie jedes Jahr Schwule, Lesben, Transgender und Bisexuelle durch die Stadt.
Samstag, 28. Juni 2008
- Zum 90. Geburtstag des früheren südafrikanischen Präsidenten und Friedensnobelpreisträgers Nelson Mandela gaben am gestrigen Freitag zahlreiche Künstler ein Benefizkonzert gegen Aids. Auf der Bühne im Londoner Hyde Park standen unter anderem Annie Lennox, Amy Winehouse und die britische Rockband Queen.
- Trotz des Verzichts des Mitbewerbers um das Amt des Präsidenten bei der Stichwahl in Simbabwe und trotz internationaler Proteste gegen die als „unfair und undemokratisch“ bezeichnete Wahl, wurde gestern in Simbabwe gewählt. Simbabwes Machthaber Robert Mugabe, der seit 28 Jahren in dem Land die Macht ausübt, hat die „Stichwahl“ um das Präsidentenamt nach Ansicht politischer Beobachter wahrscheinlich gewonnen. Er war der einzige Kandidat, nachdem Oppositionsführer Morgan Tsvangirai seine Kandidatur zurückgezogen hatte.
- Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) hat sich am Donnerstag, den 26. Juni auf die Einführung neuer Top-Level-Domains (TLD) geeinigt. Auf einer Sitzung der ICANN in Paris wurde ein jahrelang ausgearbeitetes Konzept beschlossen.
- Die erste Hürde im Kampf um die teilweise unterirdisch verlaufende Verlängerung der Salzburger Lokalbahn nach Salzburg-Süd ist überwunden. Für das kommende Jahr wurde ein Betrag von einer halben Million Euro für die Finanzierung der Planung reserviert.
- Am Donnerstag, den 26. Juni spielte im zweiten Halbfinalspiel der Fußball-Europameisterschaft 2008 Spanien gegen Russland. Die Begegnung fand im Wiener Ernst-Happel-Stadion vor 51.428 Zuschauern statt und endete mit 3:0 Toren für Spanien.
- In Berlin hat am Mittwoch, den 25. Juli 2008 ein Flottenversuch mit Elektroautos begonnen. Beteiligt ist in erster Linie die Volkswagen AG, die 20 Hybridfahrzeuge des Typs VW Golf TwinDrive durch „normale Bürger“ testen lässt. Das Prinzip: Ein Elektromotor soll auf Langstrecken von einem Verbrennungsmotor unterstützt werden.
- Ein 34-jähriger Mann aus der nordrhein-westfälischen Stadt Balve wird voraussichtlich wegen versuchten Mordes vor Gericht gestellt. Er hatte bei einem Streit mit einem Bekannten aus Hagen einen unbeteiligten 19-jährigen Balver auf die Straße geschleudert.
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Besonders lesenswert
Íngrid Betancourt nach ihrer Befreiung in Armeekleidung
In einer spektakulären und unblutigen Aktion ist es dem kolumbianischen Militär in der Provinz Guaviare im Süden des Landes gelungen, die seit sechs Jahren von Rebellen der FARC in Kolumbien gefangen gehaltene ehemalige Präsidentschaftskandidatin kolumbianisch-französischer Herkunft, Íngrid Betancourt, zu befreien. Mit ihr wurden noch 14 weitere Geiseln befreit, darunter drei US-Bürger sowie elf Kolumbianer. Wie der kolumbianische Verteidigungsminister Juan Manuel Santos auf einer Pressekonferenz mitteilte, war es der Armee gelungen, verdeckt arbeitende Agenten in die Führungszirkel der FARC einzuschleusen. Diese hatten die verantwortlichen Rebellen durch einen gefälschten Befehl des FARC-Führers Alfonso Cano veranlasst, die getrennt untergebrachten Geiseln zusammenzuführen. Demzufolge sollten die FARC-Geiseln in den Süden des Landes gebracht werden. Zu diesem Transport sollte ein angemieteter Hubschrauber verwendet werden. In den zwei bereitgestellten Hubschraubern saßen jedoch als FARC-Rebellen getarnte Armeeangehörige, die sich während des Fluges als solche zu erkennen gaben und die zwei Bewacher der Geiseln entwaffneten. Santos sagte: „Es war eine beispiellose Aktion. Sie wird für ihre Kühnheit und Effektivität in die Geschichte eingehen.“…
Zitat des Tages
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Täuschen Sie sich nicht, wir sind kein Nischenunternehmen mit einem Auto nur für die Reichen und Berühmten. |
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– Ze’ev Drori, Präsident und CEO von Tesla Motors, eines US-Herstellers von Elektrofahrzeugen, zitiert laut businesswire.com“ (Übersetzung)
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